One Pot Pasta Thai-Bolognese

1 Pot Pasta – Aromen aus aller Welt

Knapp eineinhalb Jahre ist es her, dass mein erstes Buch „1 Pot Pasta… basta!“ erschienen ist. Innerhalb kürzester Zeit waren die ersten beiden Auflagen weg, mittlerweile ist die dritte Auflage im Verkauf. Zum Glück läuft es so gut! Denn ehrlich gesagt habe ich schon während der Produktion für dieses erste Buch gedacht, dass das Thema alles dafür hergibt, noch einen Nachfolgeband zu produzieren. Nach den Klassikern aus dem ersten Buch sollten die international inspirierten Varianten kommen. Pasta geht schließlich immer. Und genau so kam es: Seit Ende Juli 2017 ist der zweite One-Pot-Pasta-Band mit dem Titel “1 Pot Pasta – Aromen aus aller Welt” im Handel erhältlich.

Was bietet das Buch?

30 neue Pasta-Rezepte, die allesamt in nur einem Topf zubereitet werden. Bei der Rezeptentwicklung habe ich mich international inspirieren lassen: Italienische Gemüse-Caponata als Pasta-Gericht, österreichische Alm-Pasta mit Bergkäse, Schinken und Spätzle, sonnige Trocial-Curry-Pasta (Covermotiv) oder marrokanische One Pot Pasta, die wie ein Couscous-Taboulé zubereitet werden, nur eben mit Pasta anstelle mit Couscous. Auf der Hitliste beim Probekochen ganz oben standen auch: Pasta “Burger-Style” mit Rinderhackfleisch, sauren Gurken, Tomaten, Käse und BBQ-Ketchup sowie die sommerlich leichte und fruchtige Pasta mit Wassermelone, frischen Kräutern, Knoblauch und Tomaten.

One Pot Pasta Kochbuch

Alles in einen Topf – ehrlich jetzt?

Ja! Zugegeben: Bevor ich das erste Buch damals zugesagt und umgesetzt habe, wurde auch in meiner Küche experimentiert. Die Vorstellung, alles in einem Topf zu kochen, ordentlich zu rühren… naja, die Idee von „Matsch“ kann einem da durchaus kommen. Ist aber nicht so! Ich bin sehr schnell Fan der One-Pot-Methode geworden, vor allem auch, weil sie geschmacklich einfach sensationell aromatische Pasta hervorbringt. In meinem nächsten Buch „Aufgedeckt – Die Geheimnisse der Spitzenküche“ (VÖ im Herbst 2017) wird es nicht nur von einem Koch zu lesen sein: Teigwaren, Gemüse & Co. werden nicht wirklich besser, wenn man sie einfach nur in Wasser kocht. Logisch: Nach was sollen Nudeln, Spargel, Möhren, Zucchini & Co. sonst auch schmecken?! Der Trick: Gart man Produkte in einer aromatischen Flüssigkeit, laugen sie nicht aus, sondern nehmen noch die Aromen aus ihrem „Badewasser“ auf und schmecken besonders rund. Aus diesem Grund verwende ich für One Pot Pasta (wie auch für Reis, Couscous & Co.) auch immer eine Gemüse- oder Fleischbrühe zum Kochen. Je mehr Geschmack man reingibt, desto mehr kommt auch heraus.

One Pot Pasta Burger Style

Kurzum: Die One-Pot-Pasta-Methode funktioniert und gelingt wirklich und das auch richtig gut! Wichtig: An die angegebenen Flüssigkeitsmengen halten und die Kochzeit im Blick behalten. Schwimmen Nudeln zu lange in der Soße bevor sie verzehrt werden, so verlieren sie ihre gewünschte (al-dente) Konsistenz und werden matschig – wie bei der herkömmlichen Kochweise im Salzwasser auch. Außerdem wichtig: Manche Zutaten werden nicht von Anfang an mit gegart, sondern zum Beispiel erst nach 5 oder 10 Minuten kurz vor Ende der Garzeit mit in den Topf gegeben. Wer das berücksichtigt, der darf sich über sensationelle Pasta aus nur einem Topf freuen!


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